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Umbrüche – Modern(e)/ Moderne(n)

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Fürstengraben 23 – Alte Wucherey (Foto: EZ)

Am 08. September findet zum nunmehr 27. Mal der Tag des offenen Denkmals statt. Man kann diesen Tag ohne Übertreibung als die größte Veranstaltung in der Bundesrepublik zum Thema Denkmalschutz bezeichnen. Zahlreiche sonst nur schwer zugängliche Orte öffnen sich für Besichtigungen. Andere zeigen bisher gut versteckte Facetten. Ziel dieser bundesweiten Veranstaltung ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren, Interesse und Verständnis für die Belange der Denkmalpflege zu wecken, aber v.a. auch den Denkmaleigentümern, Restauratoren, ehrenamtlich Engagierten die gebotene Anerkennung zukommen zu lassen. Schließlich bietet der Tag jeder und jedem, die/der sich auf den Weg macht, vielfältigen Begegnungen, Gespräche, Einblicke und Erkenntnisse, die bereichern und vielleicht auch beeindrucken.

„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat das gerade in Thüringen schon lebhaft begangene 100. Bauhaus-Jubiläums in diesem Jahr zu Anlass genommen, Umbrüche in Kunst und Architektur und damit einher- bzw. diesen vorausgehend auch in der Gesellschaft zu thematisieren. Moderne meint immer Wandlungsprozesse, die zu ihrer Zeit als Reform, Neuanfang gemeint waren und verstanden wurden. So werden Denkmale in den Fokus gerückt, die technische Fortschritte, innovative Konstruktionen oder Materialien oder aber auch revolutionäre Ideen und gesellschaftliche Umbrüche repräsentierten.

Das Programm in Jena
Jenas Stadtlandschaft zeigt eine Vielzahl an derartigen Brüchen, Neuerungen in seinem baulichen Erbe und seiner Kunstlandschaft. Insofern ließen sich dem diesjährigen Motto wieder wunderbare Beispiele zuordnen. Manches Denkmal wird auch erneut, aber aus anderen Blickwinkeln und unter anderen Fragestellungen betrachtet. Wir haben versucht, gemeinsam mit „unseren“ engagierten Denkmaleigentümern, Handwerkern und Restauratoren ein dem Motto angemessenes buntes Programm aufzustellen. Vielen Dank an alle! Knapp 40 Denkmale von Ammerbach, Burgau, Drackendorf bis Winzerla, Ziegenhain und Zwätzen öffnen sich den interessierten Besucherinnen und Besuchern.
Den Jenaer Nahverkehr entdecken und mit dem Nahverkehr die Jenaer Denkmallandschaft erkunden

In diesem Jahr erfahren wir besondere Unterstützung vom Jenaer Nahverkehr/dem Verkehrsverbund Mittelthüringen. Der VMT lädt am Denkmaltag zum VMT-Entdeckertag ein. Mehr hier: https://www.vmt-thueringen.de/entdeckertag/#a2515. Gleichzeitig öffnet der Jenaer Nahverkehr das Straßenbahndepot in der Dornburger Straße 17.

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Straßenbahndepot, 1. Wagenhalle (Foto: EZ)

Die 1900/01, 1930 und 1948 errichteten Hallen widerspiegeln mit ihren Bauweisen in Backstein und Stahlbeton die bautechnischen Entwicklung verkehrstechnischer Bauwerke im 20. Jh. Bauzeitlich besondere Beachtung fand dabei die 3-schiffige Stahlbeton-Halle mit mehrfach gekrümmten Schalendach im Zeiss-DYWIDAG-System. Die in den Werkstatthallen befindliche technische Ausstattung, z. B. ein Schleifkanal nebst darin verankerter Schleifmaschine, Induktionsspule oder Wartungsbühnen sind noch funktionstüchtig. Zudem pendeln die historischen Triebwagen Nummer 26 aus dem Jahr 1929 und Nummer 101 aus dem Jahr 1959 zwischen Nordschule und Lobeda-West. Historischer Linienverkehr – Aushang_final

Ein Kumulationspunkt des Denkmaltages 2019 – der historische Ortskern Burgau – lässt sich also mit historischen Triebwagen anfahren. Zum Tag der offenen Höfe kann man zwischen 13:00 und 17:00 in den Drei- und Vierseithöfe entlang der Geraer Straße/Brunnengasse in Burgau Musik und Handwerkskunst erleben. Auch die Dreifaltigkeitskirche und das Pfarrhaus sind geöffnet. Im Saale-Kraftwerk lässt sich nachvollziehen, wie der u.a. für die Betreibung der Straßenbahnen notwendige elektrische Strom erzeugt wird. Führungen werden hier zwischen 12:00 und 14:30 angeboten. Und während oben auf dem Bergsporn die so genannte „Binderburg“ drohnt und es im Burggarten Kuchen zu Musik gibt, führt der Hausherr durch die darunter liegende Höhle.

Die Universität in der Stadt
Die Universität hat die Geschichte der Stadt und das Stadtbild über Jahrhunderte mitbestimmt und geprägt. Umdenken, Weiterdenken, Neu denken – sind Begriffe, die unmittelbar mit der Universität in Verbindung gebracht werden. Zu den Objekten, die in sich über Jahrhunderte gesammelte Spuren zahlreicher Brüche, wie z.B. Umnutzungen, veränderten Architektursprachen, aber auch stadt- und universitätsgeschichtlichen Veränderungen tragen, gehört die Alte Wucherey am Fürstengraben 23. Der Architekt Peter Tandler und der Bauforscher Lutz Scherf werden ihre aktuellen Untersuchungsergebnisse bei Führungen vom Keller- bis zum ersten Obergeschoss dem interessierten Publikum erläutern. Die Führungen werden in der Zeit von 10 bis 14 Uhr stündlich angeboten. Geöffnet wird auch das auf die Initiative und Ideen von Ernst Haeckel zurückgehende Phyletische Museum Vor dem Neutor 1.

Kirchen, Klöster, Friedhöfe
Jenas Kirchenlandschaft ist eine wahre Schatzkiste. Am Sonntag gewähren einige wieder ganz besondere Einblicke. Die Stadtkirche St. Michael ist mit Führungen durch den Kircheninnenraum, aber auch in die Krypta zu erkunden. Durch ein besonderes Kleinod, die spätromanische Kirche St. Nikolaus in Ammerbach führt 15:00 Frau Dimmig.

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St. Marien, Ziegenhain (Foto: EZ)

Für Umbrüche steht auch die Marienkirche in Ziegenhain. Die unvollendet gebliebene Wallfahrtkirche mit ihrem spätgotischen Chor zeugt von Reichtum und Niedergang, aber auch Pragmatismus. Die Kirche ist von 10-17 Uhr geöffnet. Am Vormittag werden halbstündlich Führungen angeboten. Geöffnet haben auch die mit herrlichen Secco-Malereien ausgestattete Kirche St. Peter in Lobeda und die bereits im 12. Jh. errichtete Kirche St. Marien in Zwätzen mit einer der ältesten Kirchentüren Mitteldeutschlands, St. Nikolai in Lichtenhain mit seinen kulturhistorischen herausragenden Außenwandmalereien und die Kirche in Winzerla. Das reichhaltige Programm, das der Förderverein Johannisfriedhof auf selbigen wieder auf die Beine stellt, schauen Sie sich am besten in der Broschüre an. Wechselvoll ist auch die Geschichte des Jenaer Karmelitenklosters am Engelplatz. Besonders eng ist das Areal mit einem der radikalsten und wirkungsmächtigsten Umbrüche der europäischen Geschichte verbunden – der Reformation. Herr Rupp erläutert die bauhistorischen Befunde um 10:00.

Industrialisierung – Stadterweiterungen – Elektrifizierung – Infrastrukturen
Technische, technologische Entwicklung haben unsere Lebensbedingungen und damit auch die Stadtstruktur und -gesellschaft geprägt. Diese Entwicklungen, technischen/technologischen „Revolutionen“ veränderten natürlich auch die hiesige soziale, kulturelle und verkehrliche Infrastruktur. So wandelte die Industriearchitektur der Firma ZEISS nicht nur das Antlitz der Stadt Jena, sie beeinflusste auch die Entwicklung des industriellen Bauens. Eine wachsende Stadt, wachsende Industrie und die neue elektrische Straßenbahn ließen den Bedarf an elektrischer Energie enorm anwachsen. Die Firma ZEISS bemühte sich daher seit den 1890er Jahren um deren Erzeugung. 1909 erwarb die Fa. Carl ZEISS das Anwesen des Burgauer Mühlengehöftes,

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Wasserkraftwerk Burgau, Turbinenhalle (Foto: EZ)

das zu diesem Zeitpunkt bereits mit einer Turbinenanlage und Generatoren Strom erzeugte. Um den wachsenden Bedarf zu decken, ließ ZEISS neben der alten Mühle von Dyckerhoff & Widmann ein Wasser-Kraftwerk mit Drehstromgenerator der AEG Berlin und 3 Francis-Turbinen von Amme, Giesecke & Konegen errichten. Zusammen mit der alten Anlage erzeugte das Kraftwerk Burgau ab 1912 1000kW. Bei der grundlegenden Überholung des Kraftwerkes 1938 wurden die Francis-Turbinen durch Kaplan-Turbinen ersetzt. Das Saale-Kraftwerk Burgau wurde damit zu einem der modernsten Kraftwerke seiner Zeit. Wie bereits beim Punkt Burgau hingewiesen, ist es am Sonntag zu besichtigen.

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ehem. Umspannwerk, Imaginata, 110 kV-Halle (Foto: EZ)

1926 konnte nach nur 7 Monaten Bauzeit die nach Plänen von Bruno Röhr errichtete 50kV-Halle des Umspannwerkes Jena Nord ans Netz gehen. Verbunden mit der 50kV- Schaltanlage Burgau (ZEISS) konnte in Jena so ein stabiles 10kV-Netz aufgebaut werden. Das Umspannwerk entwickelte sich in den 1930er Jahren zum Knotenpunkt der regionalen Stromversorgung. 1942 wurde es durch den Bau einer 110kV-Halle ergänzt und schließlich auf 110kV-Einspeisung umgestellt. Heute nutzt die Imaginata e.V. das Technische Denkmal und bietet 13, 15 und 17 Uhr Führungen an, für die um Voranmeldung gebeten wird.
Die Erfindung des Automobils veränderte nicht nur Reisezeiten und Reiseverhalten, sondern auch das Antlitz unserer Städte und Landschaften, da hierfür eigene Infrastrukturen geschaffen bzw. vorhandene angepasst wurde. Beispielsweise der Bau so genannter Autobahnen. Landschaften wurden neu modelliert, Täler und Flüsse in bisher ungekannten Dimensionen überspannt. Das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr öffnet am Sonntag von 9:00 bis 14:00 die Alte Autobahnbrücke der BAB 4 in Göschwitz. Man kann in das Innere der Brücke „eintauchen“ und interessante Präsentationen sehen. Die mit 794m längste Brücke des so genannten Reichs-Autobahnprogramms in Thüringen wurde von 1937-1939/41 aus Stampfbeton, Stahlbeton und Klinker errichtet. Zudem kamen 18.000 m³ Kalk- und Sandstein als Baumaterial zum Einsatz, mit denen der Bau verkleidet und entsprechend skulptural und ornamental gestaltet wurde. Wuchtig, trotzig und massiv sollte die Brücke wirken und sich gleichzeitig harmonisch in die Landschaft einfügen. Als Vorbild galten die Bauten des antiken Rom. Die Brücke war mehr als ein Verkehrsbau, sie war symbolisch und ideologisch aufgeladen. Selbst die Wasserspeier verweisen auf den hohen symbolischen Gehalt des Brückenbaus.
Das einzige zu DDR-Zeiten entstandenen repräsentativen Bahnhofsgebäude auf dem Gebiet des heutigen Thüringens ist ebenfalls zu besichtigen. Der heute vom Interkult e.V. als Kulturbahnhof bewirtschaftete und gepflegte Saalbahnhof weist noch immer eine umfassende bauzeitliche Ausstattung auf. Zwischen 10:00 und 15:00 werden Führungen angeboten.
Eine Herausforderung der mit der industriellen Revolution verbundenen Urbanisierung stellte die fehlende hygienische Infrastruktur dar. Insbesondere infolge der Cholera-Epidemien im 19.Jh. setzte weltweit ein Umdenken ein. So wurden an Universitäten Lehrstühle für Hygiene eingerichtet. Die Städte wurden mit geschlossenen

Mikrobiologie

ehemal. Hygienischen Institut, Semmelweißstr. 4 (Foto: EZ)

Kanalsystemen ausgestattet und schließlich auch öffentliche Badeanstalten eingerichtet. Am Beispiel des Jenaer Professor August Gärtner, der sich auch gerade lokalpolitisch auf diesen Gebieten engagierte, werden bauliche Spuren dieser Entwicklung in Jena gesucht. Die Führung nimmt ihren Ausgangspunkt an der Semmelweißstraße im Hygienischen Institut, das selbst kurz vor einem grundlegenden Umbau steht und führt anschließend zum Volksbad, dass einen solchen Umbruch schon hinter sich hat.

 

 

„Baustellen“
Baustellen-Führungen gehören zu den Lieblingskategorien am Tag des offenen Denkmals. Glücklicherweise konnten wir auch wieder einige Bauherren überzeugen, Ihre Baustellen zu öffnen: Eine zentrale Baustellen und gleichzeitig eine der interessantesten Anlagen ist das Volkshaus am Carl-Zeiß-Platz. Das zwischen 1901 und 1903 auf Initiative von Ernst Abbe nach Plänen Arwed Roßbachs entworfene Gebäudeensemble sollte der „Belehrung und geistigen Anregung der Arbeiter“ dienen. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Fassade und im Inneren des Saalgebäudes steht nun der Umbau der Lesehalle an. Im Augenblick besteht die einzigartige Möglichkeit den Bau nach Leerräumung und vor Baumaßnahmen zu betrachten. Die Projektverantwortlichen bieten 10:00, 10:30, 11:00 und 11:30 Führungen an.
Am nördlichen Ende der Stadt liegt eine weitere schwierige „Baustelle“ – das überregional bedeutsame Alte Gut Zwätzen. Es hat seinen Ursprung in der Komturei des Deutschen Ritterordens, die 1221 erstmals urkundlich erwähnt wurde. In der 1. Hälfte des 13. Jh. wird Zwätzen Verwaltungszentrum der neu eingerichteten Ballei Sachsen-Thüringen und bleibt trotz späteren wirtschaftlichen Niedergangs bis 1809 Sitz des Landkomturs. Die Niederlassung Zwätzen entwickelte sich spätestens im 16. Jh. zu einer großflächigen Gutsanlage, die in ihrer Grundstruktur trotz Überformung bis heute erhalten ist. Nach der Auflösung des Ordens gelangte das Gut zunächst in sächsisch-königlichen Besitz und 1815 in den Besitz des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Durch Pacht und Gewährleistungen wurde das Gut Zwätzen ab der 1. Hälfte des 19. Jh. über verschiedene politische Systeme hinweg für die landwirtschaftliche Ausbildung und Forschung genutzt. Seit 2018 erfährt der Gebäude-Komplex umfassende Umbaumaßnahmen. Hier gibt es 10:00 und 14:00 Führungen.
Seit 2017 abgeschlossen sind di

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Saal, Verbindungshaus Agronomia Jenensis, „Ricarda-Huch-Haus“ in einer Zwischenphase (Foto: EZ)

e umfassenden Baumaßnahmen im so genannten „Ricarda-Huch-Haus“ am Löbdergraben 7. Das ehemalige Verbindungshaus des „Corps Agronomia Jenensis“ wurde 1913 /14 nach Plänen von Johannes Schreiter errichtet. Zahlreiche Umnutzungen haben seither Spuren hinterlassen und andere beseitigt. In einer umfangreichen Sanierung wurde das Gebäude 2017 in Teilen in seinem ursprünglichen Erscheinungsbild wieder hergestellt. Die Besucher werden sicher überrascht sein.

 

2019: 100 Jahre Bauhaus – 100 Jahre Architekturbüro Schreiter & Schlag – natürlich in Jena ein besonderes Thema
…und manchmal verbinden sich die beiden: so handelt es sich bei der im Villenviertel am Landgrafen gelegenen, in ihrer Gestaltung dem Geist des Bauhauses folgende Villa Weinbergstraße 18 um ein von Schreiter & Schlag konzipiertes Wohnhaus für die Familie von Prof. Mentz. Seine Gattin war die Malerin und Graphikerin Frieda Mentz-Kessel. Einige ihrer Arbeiten zieren noch heute die Wände des Hauses. 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr bieten die heutigen Eigentümer, Familie Misselwitz, Führungen durch das Haus an.
Dass Schreiter & Schlag aber keine reine Lehre vertraten, sondern beide je nach den Wünschen Ihrer Auftraggeber in Entwurf und Gestaltung überaus anpassungsfähig waren, zeigt die Leiterin des Bauaktenarchiv auf ihrem Stadtrundgang „Vom Heimatstil zur klassischen Moderne“. Er beginnt 10:00 in der Ausstellung im Planetarium. Das Büro Schreiter & Schlag zeichnet sich für ca. 1500 der zwischen 1919 und 1952 im Stadtgebiet entstandenen Gebäude verantwortlich. Die Spannbreite reicht dabei vom Industriebau bis zum Siedlungshaus mit Kleintierstall, vom Planetarium bis zur Fuchsturmklause. Für den Stadtrundgang wird um Anmeldungen gebeten. Dies ist am 04. und 05. September 2019 von 09:00 bis 12:00 und 14:00 bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 03641 495141 möglich.
Den Grundlagen des Bauhausgedankens und seinen Jenaer Beispielen widmet sich eine Führung des Jenaer Stadtführers Herr Herzog. Sie beginnt 10:00 am Abbe-Denkmal von van de Velde und führt durch das Villenviertel an Abbeanum und Studentenhaus vorbei. Das Studentenhaus von Bartning und Neufert selbst wird 14:00 von MitarbeiterInnen des Studentenwerkes vorgestellt. Es besticht bis heute durch seine lichtdurchfluteten tiefen Räume, seine Funktionalität und Ästhetik.
Die intensive Auseinandersetzung des Architekten mit der klassischen Moderne und insbesondere der Formensprache von Mies van der Rohe kann das 1974 von Friedhelm Schubring entworfene Glashaus im Paradies nicht leugnen. Es ist eines der jüngeren Schätze der Jenaer Denkmallandschaft. Der sich seit 2005 um das Kleinod kümmernde Verein Glashaus im Paradies öffnet am Sonntag von 14:00 bis 17:00.
Auch ein Ausflug auf den Forst lohnt sich wieder. Sowohl Forst- als auch Bismarckturm und Forststernwarte sind geöffnet. Und im kleinen idyllischen Laasan zeigt sich das Rat- und Brauhaus nach umfassender statischer Ertüchtigung und Fassadensanierung in neuem Glanz.
In bewährter Weise unterstützt auch JenaKultur wieder den Tag des offenen Denkmals und öffnet sowohl das Abbe-Denkmal auf dem Carl-Zeiß-Platz als auch Johannistor, Pulverturm und Stadtmauer. Im Jubiläumsjahr beteiligt sich zudem die Volkshochschule und öffnet die Grietgasse 17a.
Hinweis: Ergänzungen und Änderungen zum gedruckten Programm !
Zusätzlich öffnet der Heimatverein Drackendorf von 10:00 bis 14:00 den historischen Pavillon im Drackendorfer Park. 15:00 wird es zudem ein Konzert unter dem Thema „Denk mal Mozart“ geben.
Auch der Schillergarten und Schillers Gartenhaus sind am Sonntag von 11:00 bis 17:00 geöffnet. 11:00 und 14:00 werden Führungen durch Haus und Garten angeboten, 15:00 erläutert Sven Schlotter in seinem Vortrag „Hofrat Schmidt und die Schwestern Wunderlich“ die Geschichte eines Denkmals im Schillergarten“

Das Straßenbahndepot ist von 12:00 bis 17:00 geöffnet!!!

Hier das Programmheft Broschüre_Denkmaltag 300819

Hier das PLakat Plakat A2-TdoD 300819


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